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Phänomenologie

Aus AnthroWiki

Die Phänomenologie (von griech. φαινόμενον phainómenon „Sichtbares, Erscheinung“ und λόγος lógos „Rede, Lehre“, wörtlich also Erscheinungslehre) ist die Lehre bzw. systematische Untersuchung der Erscheinungen, der Phänomene, wie sie sich der sinnlichen oder übersinnlichen Anschauung als unmittelbar Gegebenes darbieten und sich in ihrem objektiven, in den Phänomenen selbst liegenden gesetzmäßigen Zusammenhang dem einsichtigen, nicht spekulativen Denken offenbaren.

Goethe hat seine naturwissenschaftlichen Untersuchungen auf eine reine Phänomenologie gegründet und damit die Grundlagen für den Goetheanismus geschaffen. Als philosophische Strömung wurde die Phänomenologie nachhaltig von Edmund Husserl geprägt, die wesentlich von Franz Brentanos phänomenologischer resp. deskriptiver Psychologie beeinflusst ist. Eine in den 1960er Jahren von Hermann Schmitz eingeführte und seitdem beständig weiterentwickelte Variante ist die Neue Phänomenologie.

Anthroposophie als phänomenologische Wissenschaft

„Phänomenologie, das ist das Ideal des wissenschaftlichen Strebens, das in der Anthroposophie vorliegt.“ (Lit.: GA 73a, S. 362)

„Anthroposophie will durchaus nicht in dilettantischer Weise gegen berechtigte Methoden sündigen; sie will nicht sündigen gegen das Berechtigte des Atomismus, sondern sie will die Bahn frei haben für das Bilden von Gedankensystemen, wie sie früher für das Anorganische gebildet wurden und jetzt für andere Gebiete der Natur gebildet werden müssen. Das wird geschehen, wenn man sich sagt: In den Phänomenen will ich nur «lesen»; das heißt, das, was ich zuletzt über den Inhalt der Naturgesetze bekomme, liegt innerhalb der Phänomene selber - geradeso wie beim Lesen eines Wortes der Sinn in den Buchstaben selber liegt. Wenn ich recht liebevoll innerhalb der Phänomene stehenbleibe und nicht darauf aus bin, die Wirklichkeit irgendwie mit einem hypothetischen Gedankensystem zu durchsetzen, dann werde ich in meinem wissenschaftlichen Sinne frei bleiben für eine Weiterentwicklung der Begriffe. Und dieses Freibleiben ist das, was wir ausbilden müssen.

Wir dürfen uns nicht durch ein Begriffssystem, das wir für ein bestimmtes Naturgebiet vollberechtigt ausgebildet haben, festnageln lassen, es auf andere Gebiete anzuwenden. Bilden wir eine bloße Phänomenologie aus, was selbstverständlich nur dadurch geschehen kann, daß man die geschauten oder durch das Experiment dargestellten Phänomene mit Gedanken durchsetzt und verbindet und so zu Naturgesetzen kommt, bleibt man also innerhalb der Phänomene stehen, so bekommt man ein ganz anderes Verhältnis zum Gedanken selbst; dann bekommt man ein Erlebnis davon, wie in den Phänomenen selbst schon die Naturgesetze vorhanden sind, die dann in unseren Gedanken auftreten. Geben wir uns so diesen Gedanken hin, dann haben wir gar keine Berechtigung mehr, sofern wir innerhalb der Naturerscheinungen stehenbleiben, von einem Gegensatz zwischen dem subjektiven Gedanken und dem objektiven Naturgesetz zu sprechen. Wir tauchen einfach in die Phänomene unter und haben dann in den Inhalten der Naturgesetze einen Gedankeninhalt gegeben, den uns die Dinge selber geben. Deshalb sagte Goethe ganz naiv: Dann sehe ich meine Ideen - die eigentlich Naturgesetze waren - in der Natur mit Augen.

Wenn man sich in dieser Weise zu den Phänomenen der unorganischen Natur stellt, dann ist es möglich, dies in die Organik hinüberzutragen, auch im wissenschaftlichen Sinne. Wenn man dann sieht, daß ein Pferd braun oder ein Schimmel weiß ist, wird man das nicht auf unorganische Farben zurückführen, sondern es nur auf etwas beziehen, was als ein geistig-seelisch Lebendiges in einem Organismus selber lebt. Man wird verstehen lernen aus der erkrafteten inneren Organisation heraus, daß sich das Tier wie auch die Pflanze selbst die Farbe gibt. Selbstverständlich muß man dabei alle Einzelheiten, zum Beispiel das Funktionieren des Stoffwechsels, innerlich durchschauen. Aber man trägt dann nicht in die Organik das herauf, was man in der Unorganik gefunden hat. Man nagelt sich nicht fest auf ein bestimmtes Gedankensystem, und man wird nicht dieselbe Gesinnung, die man auf einem Gebiete gehabt hat, in die anderen Gebiete herauftragen. Man bleibt ein «mathematischer Kopf», mehr als die, welche die Begriffe nicht metamorphosieren wollen ins Qualitative hinein. So kommt man dazu, für die höheren Gebiete des Naturdaseins das innere Anschauen ebenso gelten zu lassen, wie man das innere Anschauen gelten läßt für leblose mathematische Gebilde.“ (Lit.: GA 81, S. 30ff)

„Eine Phänomenologie ist nicht eine Zusammenstellung der bloßen Phänomene in willkürlicher Weise, oder so, wie sie sich gerade durch die wissenschaftlich angestellten Versuche ergibt, sondern eine wirkliche Phänomenologie ist eine solche Systematisierung der Phänomene, wie es etwa versucht worden ist von Goethe in seiner Farbenlehre. Es ist ein Zurückführen des Komplizierteren auf das Einfachere, bis zu jenen Grundlagen, wo einem die Grundelemente, die Grundphänomene entgegentreten.

Nun weiß ich selbstverständlich ganz gut, daß nun ganz gescheite Leute sagen werden: Ja, aber wenn man eine solche Aufstellung gewinnt in bezug auf den Zusammenhang von qualitativen Phänomenen und Urphänomenen, so ist ein solcher Aufbau durchaus nicht von vornherein zu vergleichen mit dem, wie zum Beispiel komplizierte geometrische Zusammenhänge mathematisch zurückzuführen sind auf Axiome; denn die geometrischen Zusammenhänge werden gewissermaßen aus reiner innerer Konstruktion aufgebaut. Der weitere Aufbau der Mathematik, [ausgehend von] diesen Axiomen, wird wiederum erlebt wie eine in innerer Notwendigkeit erschauter [mathematischer Prozeß], während wir beim Aufbau der Phänomene und der Urphänomene darauf angewiesen sind, uns auf die Beachtung des äußeren Tatbestandes zu verlassen.

Das ist aber nicht so, auch wenn es einfach so behauptet wird - es wird ja im weitesten Umkreise mehr oder weniger deutlich und klar behauptet. Daß dies behauptet wird, ist doch nur das Ergebnis einer unrichtigen Erkenntnistheorie, und namentlich ist es das Ergebnis eines konfusen Durcheinanderwirbelns des Erfahrungsbegriffes mit anderen Begriffen. Und durch dieses konfuse Durcheinanderwirbeln des Erfahrungsbegriffes mit anderen Begriffen ergibt sich zum Beispiel das folgende.

Da wird nicht darauf gesehen, daß die Art und Weise, wie Erfahrung vorliegt, durchaus gebildet ist in bezug auf das menschliche Subjekt. Ich kann gar nicht den Begriff der Erfahrung bilden, ohne daß ich die Beziehung denke vom Objekt zum menschlichen Subjekt. Und nun handelt es sich lediglich darum: Gibt es eine prinzipielle Unterscheidung zwischen der Art und Weise, wie ich zum Beispiel ein Goethesches Urphänomen vor mir habe und dieses Urphänomen kompliziere zum abgeleiteten Phänomen, wo ich scheinbar angewiesen bin darauf, daß mir die äußere Erfahrung dasjenige, was ich im Urteil ausspreche, bestätigt? Gibt es in bezug auf die Erfahrung einen Unterschied in diesem ganzen Verhalten des Subjekts zum Objekt gegenüber dem, wenn ich in der Mathematik konstatiere, die Summe der drei Winkel des Dreiecks ist 180°, oder wenn ich die Richtigkeit des pythagoreischen Lehrsatzes konstatiere? Gibt es in der Tat einen Unterschied?

Daß es in bezug darauf keinen Unterschied gibt, ist sogar schon hervorgetreten in Untersuchungen immer hin ganz geistreicher Mathematiker des 19. Jahrhunderts und bis in unsere Tage herein, die ja, weil sie gesehen haben, daß schließlich Mathematik auch nur beruht auf einer Erfahrung — in einem Sinne, wie man von Erfahrung bei den sogenannten empirischen Naturwissenschaften spricht —, die hinzukonstruiert haben, allerdings zunächst nur hinzukonstruiert haben, zu der euklidischen Geometrie eine nichteuklidische Geometrie. Und man muß da sagen: Theoretisch ist es ja zunächst durchaus möglich, geometrisch zu denken, daß die drei Winkel eines Dreiecks 380° sind. Allerdings muß man dabei voraussetzen, daß der Raum ein anderes Krümmungsmaß hat. In unserem gewöhnlichen Raume haben wir ein reguläres [euklidisches] Maß, das die Krümmung Null hat. Dadurch einfach, daß man sich vorstellen würde, daß der Raum mehr gekrümmt [das heißt, daß die Krümmung des Raumes größer als 1] ist, dadurch kommt man zu so einem Satze wie: die Summe der drei Winkel eines Dreiecks ist größer als 180°.

Es liegen interessante Versuche in bezug darauf vor, zum Beispiel von Oskar Simony, der dies untersucht hat. Diese Bestrebungen zeigen, daß man schon von gewisser Seite auch für nötig gehalten hat, sich zu sagen: Auch dasjenige, was wir in mathematischen oder geometrischen Sätzen als Urteile aussprechen, auch das bedarf ebenso der empirischen Verifizierung wie das, was wir aussprechen in der Phänomenologie.“ (Lit.: GA 73a, S. 124ff)

„Verschließt man sich nicht die Türe zu dem Wesenhaften der Dinge dadurch, daß man von vornherein irgend etwas statuiert, was über diese Erscheinungen der Außenwelt und ihren Zusammenhang mit dem Menschen gedacht werden dürfe - zum Beispiel dasjenige, was mathematisch ausdrückbar ist -, sondern hat man den Willen, einzugehen auf die wirklichen Phänomene, dann beginnen die Phänomene eigentlich ihre eigene Sprache zu sprechen.

Und es ist einfach ein mißverstandener Kantianismus, der ja auch ein Mißverständnis der Weltanschauung ist, wenn immerfort davon geredet wird, daß man nicht eindringen kann von der Außenwelt der Erscheinungen in das Wesen der Dinge. Wer irgendwie solchen Gedanken logisch beikommen kann, wer Logik hat, Wissen hat in seiner Seele, daß er solchen Dingen beikommen kann, der sieht ein, daß diese Rederei von Phänomenen und von dem was als «Ding an sich» dahintersteht, nichts weiter bedeutet, als wenn ich sage: hier habe ich S und O aufgeschrieben, das andere sehe ich nicht, ich kann nicht von dem S und O auf das Ding an sich kommen, das sagt mir nichts, das ist eine Theorie-Erscheinung. Wenn ich aber nicht bloß das S und O ansehe, sondern wenn ich weiter zu lesen vermag und die Phänomene, hier aber in diesem Falle die Buchstaben weiter zu lesen vermag, nicht bloß so betrachte, daß ich sage: da habe ich das Phänomen; hinter dieses Phänomen kann ich nicht kommen, ich dringe nicht ein in das «Ding an sich», sondern wenn ich die Phänomene betrachte, wie sie sich gegenseitig aufhellen, so wie sich die Dunkelheit aufhellt, dann wird das Lesen der Phä-nomene zum Sprechen und drückt dasjenige aus, was in dem Wesen der Dinge Lebendiges ist. Es ist nur eine Rederei, von dem Gegensatz der Erscheinungen und des Wesens der Dinge zu sprechen; das ist so, wie wenn man herumphilosophieren würde über die Buchstabenlogik in Goethes «Faust» und den Sinn des Goetheschen «Faust»: wenn man alle die Buchstaben nach und nach hat sprechen lassen, die zum «Faust» gehören, so sei eben das Wesen des «Faust» enthüllt. Bei einer wirklichen Phänomenologie sind die Phänomene ja auch nicht so, daß sie gleichartig sind oder nebeneinanderstehen, sie beziehen sich aufeinander, sie hellen sich gegenseitig auf und dergleichen. Derjenige, der wirkliche Phänomenologie treibt, der kommt eben durch das wirkliche Phänomenologietreiben auf die Wesenheit der Dinge.“ (Lit.: GA 73a, S. 167f)

In GA 259 ist die Kritik Rudolf Steiners an einer falschen Auffassung von "phänomenologischer" Forschung, die mit anthroposophischer Wissenschaft nichts zu tun habe, dokumentiert.[1]

Phänomenologie im Anschluß an Husserl

Im Anschluß an Husserl entstanden weiterhin realistische (wie Husserl noch mit seinem ersten Hauptwerk "Logische Untersuchungen" (1900/1901)) philosophische phänomenologische Schulen, die Husserls spätere Wendung zu einem transzendentalen[2] Idealismus nicht mitmachten. Realistische phänomenologische Positionen, die z.B. ablehnen, daß gegebene Phänomene abhängig seien von subjektiver Konstitution durch ein transzendentales Ego, und sie als bewußtseinsunabhängig objektiv existierend (und erkennbar, im Unterschied zu Kants Auffassung, das Ding an sich sei nicht erkennbar) auffassen (Realismus), müssen nicht unbedingt gleichzeitig einem Materialismus oder Naturalismus zugerechnet werden. Es gibt auch ideenrealistische Positionen. Ein solcher ideenrealistischer (oder auch ontologischer, metaphysischer) Idealismus muß von einem erkenntnistheoretischen Idealismus unterschieden werden.

Reinachs Auffassung der platonischen Ideenlehre ermöglicht den Zugang zu einer Wesensphänomenologie, die einen Weg über den von Kant aufgerissenen erkenntnistheoretischen Abgrund hinweg zum Ding-an-sich eröffnet. Für Reinach ist die Phänomenologie dabei Methode, kein eigenes System. Er versteht die neuen Versuche in dem mit Husserl und Scheler herausgegebenen "Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Forschung" als eine "Bewegung in Richtung der platonischen Ideenlehre. Phänomenologie [als] Rückgang zu Platon! [Doch] ist [auch] Kants Frage noch zulässig [und] eine wichtige Frage der Phänomenologie: Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?" Gegen Hume, Kant und nominalistische Einwände setzt er seine Untersuchungen der allgemeinen Wesenheiten, denen sein Augenmerk gilt. Seine Wesensauffassung besagt, daß Wesen im Bereich von aktunabhängigen materialen Apriori freigelegt werden können. (...) Die Intuition bildet nach Reinach dabei das Vehikel zum Sprung über den erkenntnistheoretischen Abgrund und ermöglicht die Schau der reinen Wesenheiten. Allerdings ist es methodologisch nicht leicht, den Akt der Intuition abzugrenzen von spontanen Eingebungen, obskuren oder mystischen Erleuchtungen. Die Verdächtigungen in diese Richtung entbehren nicht jeglicher Grundlage, denn es gelang Phänomenologen wie Walther oder Stein tatsächlich, von der Phänomenologie aus in die Gebiete der Mystik vorzudringen aufgrund der Verwandtschaft des intuitiven Akts mit der mystischen Schau.“ (Lit.: Beckmann: Phänomenologie des religiösen Erlebnisses, S. 73f.)

Zitat

„Die phänomenologische Forschung, die der Boden für wissenschaftliche Arbeit sein sollte, ist zu Verwaschenheit, Leichtfertigkeit und Schnelligkeit herabgesunken, zum philosophischen Lärm des Tages und zu einem öffentlichen Skandal der Philosophie. Der Betrieb der Schülerschaften hat die Zugänge zur wirklichen Ergreifung verlegt. Der Georgekreis, Keyserling, Anthroposophie, Steiner usw. - alles läßt Phänomenologie in sich wirken. Wie weit es gekommen ist, zeigt ein neu erschienenes Buch: Zur Phänomenologie der Mystik, das im offiziellen Verlag und mit offiziellster Patenschaft erscheint. Es soll hier davor gewarnt werden!“ (Lit.: Heidegger: Vorlesung SoSe 1923, Heidegger Gesamtausgabe 63,73f. (gemeint ist das Buch von Gerda Walther))

Siehe auch

Literatur

  • Beckmann, Beate: Phänomenologie des religiösen Erlebnisses. Religionsphilosophische Überlegungen im Anschluß an Adolf Reinach und Edith Stein, Würzburg : Königshausen und Neumann, 2003, Diss., ISBN 3-8260-2504-0
  • Artemenko, Natalia (Ed.): Die Phänomenologie und die klassische deutsche Philosophie, Horizon, Studies in Phenomenology, Vol. 4, No 2, 2015, S. 10 - 217) Inhaltsverz. und PDF-Download; Texte (trotz englischen Überschriften teils auf deutsch), die den Beiträgen auf einer Konferenz entsprechen, deren Videoaufzeichnungen über youtube erreichbar sind: Youtube-Channel "Horizon Studies in Phenomenology" (die verwendete Sprache in den Vorträgen und Diskussionen ist teils englisch, teils deutsch)
  • Falter, Reinhard: Was ist Phänomenologie?, Zeitschrift Novalis, Nr. 3, 1996
  • Hardop, Benediktus: Elemente einer Neubestimmung des Geldes und ihre Bedeutung für die Finanzwirtschaft der Unternehmung, KIT Scientific Publishing, 2009, (Diss. 1958, erw. u. akt.), ISBN 3866442653, Volltext ;Ergänzung 2009: Geld, Wirtschaft, Assoziation, Kapital – und was darunter zu verstehen ist, S. 317 - 319, Inhaltsverzeichnis, Rezension (Rezension Kannenberg-Rentschler) ; (mit einem Kapitel: Die phänomenologischen Grundlagen und die soziologische Aufgabenstellung der eidetischen Ontologie)
  • Heinemann, Fritz: Goethe's phenomenological method, Journal of philosophical studies, Vol. 9, 1934, Inhalt
  • Hennigfeld, Iris: Zu den Sachen selbst. Horizonte wissenschaftlicher Anthroposophie-Forschung, in Die Drei, 3/2016, Inhalt ; [3] (u.a. zur Psychologismuskritik Husserls)
  • Hennigfeld, Iris: Goethes Urphänomen. Ein phänomenologischer Beitrag zu einem erweiterten Erfahrungsbegriff, in: Die Drei, Heft 1/2015, S. 37-47, Inhaltsangabe
  • Hennigfeld, Iris: Phänomenologische Selbstgegebenheit und vertikale Erfahrung, in: Selbstgebung und Selbstgegebenheit: Zur Bedeutung eines universalen Phänomens, hg. von Markus Enders, Verlag Karl Alber: Freiburg 2018, S. 33-58, ISBN 978-3495489024
  • Jachmann, Otto: Denken wird Wahrnehmung. Die Philosophie von Brentano, Husserl, Heidegger und Derrida und die Anthroposophie. Verlag Ch. Möllmann 2009, ISBN 3899791266, Inhaltsverzeichnis
  • Kern, Holger: Analyse einer phänomenologischen Didaktik am Beispiel der Musik. Goethes Erkenntnisart als Ausgangspunkt didaktischer Überlegungen, Diss. Univ. Bielefeld, 2007, Volltext
  • Koller, Hans-Christoph: Phänomenologie. In: Ralf Bohnsack/Winfried Marotzki/Michael Meuser (Hg.): Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung, Opladen – Farmington Hills 2006, S. 83 – 85
  • Kollert, Günter: Der Logos der Erscheinungswelt, in: Das Goetheanum, 84. Jg., Nr.31/32, 2005, S.10-11, (Phänomenologie zwischen Akademismus und “spekulativer Romantik”. Steiners Phänomenologie-Begriff. Synopse, Urphänomen und Phänomenologie.)
  • Schmitz, Hermann: Goethes Farbenlehre im Licht der Neuen Phänomenologie, Kap. 15 in: Höhlengänge. Über die gegenwärtige Aufgabe der Philosophie, de Gruyter, 1997, S. 197 - 210, google-view, ISBN 978-3-05-007411-5 ; (mit "Neue Phänomenologie" meint Schmitz seinen eigenen Ansatz)
  • Sijmons, Jaap: Phänomenologie und Idealismus. Struktur und Methode der Philosophie Rudolf Steiners, Schwabe Verlag Basel, 2008
  • Simms, Eva-Maria: Goethe und die Phänomenologie. Weltanschauung, Methode und Naturphilosophie, in: Maatsch, Jonas (HG): Morphologie und Moderne : Goethes "anschauliches Denken" in den Geistes- und Kulturwissenschaften seit 1800, Berlin ; Boston, Mass. : De Gruyter 2014, Inhaltsverzeichnis: PDF, ISBN 978-3-11-037212-0, S. 177-194
  • Simms, Eva-Maria: Goethe, Husserl, and the Crisis of the European Sciences, in Janus Head 8/1, Sommer 2005 PDF
  • Steinbock, Anthony J.: Phenomenology and Mysticism. The Verticality of Religious Experience, Bloomington 2009.
  • Weik, Elke: Goethe and the study of life: a comparison with Husserl and Simmel, Continental Philosophy Review, September 2017 (2016), Volume 50, Issue 3, pp 335–357, Inhalt
  • Rudolf Steiner: Fachwissenschaften und Anthroposophie, GA 73a (2005), ISBN 3-7274-0735-2 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org English: rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Erneuerungs-Impulse für Kultur und Wissenschaft, GA 81 (1994), ISBN 3-7274-0810-3 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org English: rsarchive.org
  • Rudolf Steiner: Das Schicksalsjahr 1923 in der Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft. Vom Goetheanumbrand zur Weihnachtstagung., GA 259 (1991), ISBN 3-7274-2590-3 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org English: rsarchive.org html
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Weblinks

Einzelnachweise

  1. siehe GA 259, S. 230ff; vgl. dazu auch Thomas Brunner: Zum Verhältnis von Anthroposophie und akademischer Wissenschaft (2/2015) [1], und Gerhard Kienle: Anthroposophisch-medizinische Forschung und Öffentlichkeit, 1982, [2]
  2. "transzendental" hat bei Husserl nicht die gleiche Bedeutung wie bei Kant
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