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Dimension

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Dimension (Größensystem))

Als Dimension (von lat. dimensioAusdehnung“) werden im allgemeinen Sprachgebrauch die Abmessungen eines körperlichen Gegenstandes bezeichnet. Darüber hinaus haben die Dimensionen auch eine tiefere spirituelle Bedeutung, über die Rudolf Steiner gelegentlich gesprochen hat, insbesondere in GA 91 und GA 324a.

Die geistige Bedeutung der drei Dimensionen des Raumes und der höheren Dimensionen

Zehn Dimensionen

Die nachfolgenden zitierten Texte basieren auf ausgearbeiteten Mitschriften von Mathilde Scholl vom 21., 23. und 25. August 1906 zu Vorträgen, die Rudolf Steiner in Landin (Brandenburg) gehalten hat. Es handelt sich dabei nicht um wörtliche Nachschriften. Vermutlich sind auch Hinweise, die Steiner in privaten Zusammenkünften gegeben hat, in die Ausarbeitung mit eingeflossen. In diesen Aufzeichnungen von Mathilde Scholl ist von insgesamt zehn Dimensionen die Rede. In welchem Umfang diese Ausweitung der Dimensionen tatsächlich auf Steiner zurückgeht, ist heute nicht mehr feststellbar. Es gibt dazu aber einige Parallelstellen in GA 324a.

In der dreidimensionalen Welt, in der der Mensch auf Erden lebt, erscheinen die höheren Dimensionen als Projektionen, als Spiegelbilder der höheren Welten.

„Nur andeuten kann ich Ihnen den Grund, warum der Mensch die Welt für nur dreidimensional hält, weil er nämlich in seiner Vorstellung eben darauf angelegt ist, in der Welt nur ein Spiegelbild von Höherem zu sehen. Vor einem Spiegel sehen Sie auch nur ein Spiegelbild von sich selbst. So sind in der Tat die drei Dimensionen unseres physischen Raumes Spiegelungen, materielle Abbilder von drei höheren, ursächlich schöpferischen Dimensionen. Unsere materielle Welt hat demnach ihr polares [geistiges] Gegenbild in der Gruppe der drei nächsthöheren Dimensionen, also in denen der vierten, fünften und sechsten Dimension. Und in ähnlichem Sinne verhalten sich auch die jenseits dieser Gruppe von Dimensionen liegenden, nur zu ahnenden geistigen Welten, polar zu denen der vierten bis sechsten Dimension.

Wenn Sie Wasser haben, und Sie lassen das Wasser gefrieren, so ist in beiden Fällen dieselbe Substanz da; in der Form aber unterscheiden sie sich ganz wesentlich. Einen ähnlichen Prozeß können Sie sich für die drei höheren Dimensionen des Menschen vorstellen. Wenn Sie sich den Menschen als bloß geistiges Wesen denken, dann müssen Sie sich denken, daß er nur die drei höheren Dimensionen - Selbstbewußtsein, Gefühl und Zeit - hat, und diese drei Dimensionen spiegeln sich in der physischen Welt in deren drei gewöhnlichen Dimensionen.“ (Lit.: GA 324a, S. 86f)

Rudolf Steiner gibt dazu folgende Übersicht:

„Die astrale Sphäre ist die vierte Dimension.
Devachan bis Rupa ist die fünfte Dimension.
Devachan bis Arupa ist die sechste Dimension.

Diese drei Welten, die physische, astralische und himmlische [devachanische], umschließen sechs Dimensionen. Die noch höheren Welten verhalten sich vollständig polar zu diesen.“ (Lit.: GA 324a, S. 89)

Mineral Pflanze Tier Mensch
Arupa Selbstbewusstsein
Rupa Empfindung Selbstbewusstsein
Astralplan Leben Empfindung Selbstbewusstsein
Physischer Plan Form Leben
Form
Empfindung
Leben
Form
Selbstbewusstsein
Empfindung
Leben
Form

Der dreidimensionale Raum

Die drei Dimensionen des Raumes offenbaren das Gewordene, das im gegenständlichen Sein erstarrt ist und dem sich der Mensch als eigenständiges Wesen gegenübergestellt sieht. Gäbe es nur diese drei Dimensionen, wäre keine Bewegung, kein Werden (4. Dimension → Zeit), keine Empfindung (5. Dimension), kein Selbstbewusstsein (6. Dimension) und auch keine höheren geistigen Bewusstseinsstufen (7. bis 9. Dimension) möglich. Dazu bedarf es höherer Dimensionen, in welche die drei räumlichen Dimensionen eingebettet sind. Erst in der 10. Dimension wird den mit dem Schöpferwort gestalteten Wesen ein bleibendes Dasein verliehen und damit die kosmische Gestaltung möglich.

„Man kann die dritte Dimension, die den Raum darstellt, auch die Dimension der Undurchlässigkeit, der Abgeschlossenheit nennen. Dagegen kann man im Vergleich mit der dritten Dimension die vierte Dimension die des Zwischenraums, der Durchlässigkeit, der Offenheit nennen.“ (Lit.: GA 91, S. 237)

„Wir dürfen Raum und Dimension nicht verwechseln. Nur drei Dimensionen sind im Raume zu erkennen. Das sind die drei Dimensionen des Gewordenen, des Seienden, das heißt, die das repräsentieren, was uns als Schattenbild der sich kreuzenden Kräfte aus Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart vor Augen schwebt. Darauf ist aber immer das Wort anzuwenden «Alles fließt». Nichts bleibt davon, sondern es ist alles in stetem Wechsel begriffen. Die drei Raumdimensionen sind nur das Mittel, die einzelnen Entwicklungsmomente uns wie in einem Panorama vor Augen zu führen, damit wir als dreidimensionale, im Raum ausgeprägte Wesen auch andere Vorgänge in ihrer dreidimensionalen Bildhaftigkeit erkennen können. Das ist notwendig, damit der Mensch sich selbst als besonderes Wesen in der Welt erkennen lernt. Sonst wäre er nie zum objektiven Erkennen der Umwelt gekommen und hätte sie immer nur subjektiv in sich empfunden.

Nun haben wir die andern Dimensionen auch alle in uns und um uns. Die andern Dimensionen sind nicht im Raume zu suchen. Sondern der Raum, die drei Dimensionen, ruhen in den andern Dimensionen. Die andern Dimensionen enthalten die drei Dimensionen des Raumes in sich, sind aber nicht in ihnen abgegrenzt — so, wie Wasser schwimmende Eisstücke enthalten kann, aber nicht in ihnen abgegrenzt ist, oder wie Luft dichtere Substanzen enthalten kann, aber nicht in ihnen abgegrenzt ist.“ (Lit.: GA 91, S. 196)

Eine besondere Bedeutung für das Gegenständlich-Werden der Welt hat die dritte Dimension. Erst durch diese offenbart sich das geschaffene Sein räumlich, sodass wir uns ihm äußerlich gegenüberstellen können. Den Punkt, als gleichsam nullte Dimension, die Linie als erste Dimension und die Fläche als zweite Dimension gibt es in der sinnlich erfahrbaren räumlichen Welt in Wahrheit gar nicht. Sie können nur als Idealisierung durch das Denken erfasst werden. So gibt es beispielsweise durchaus Wesen, die in der ersten und zweiten Dimension und darüber hinaus auch in höheren Dimensionen leben, denen aber die dritte Dimension fehlt und die daher nicht sinnlich räumlich-gegenständlich erscheinen, wohl aber das Panorama der Zeit in ihrem Bewusstsein als flächenhaftes Bild entrollen und so die Zeiten und ihre Entwicklungsströme überschauen können, ähnlich wie der Mensch unmittelbar nach dem Tod das ganze Lebenspanorama seines vorangegangenen Erdenlebens in seinem inneren Zusammenhang überschaut.

„Durch die dritte Dimension allein gibt es eine Trennung. Die dritte Dimension ist die Dimension der Sonderheit. Durch Überwindung der dritten Dimension treten wir aus der Sonderheit in die Gemeinschaft.

Wesen mit höheren Dimensionen und mit der ersten und zweiten sind nicht an die Sonderheit gebunden, sondern können den Raum überwinden. Die dritte Dimension ist überhaupt der Raum. Wesen können mehrere Dimensionen haben, die mit der dritten Raumdimension nichts zu tun haben. Die, welche die erste und zweite Dimension haben und die vierte - die Zeit - und die fünfte - die Empfindung -, sind unabhängig von der dritten Raumdimension. In der Astralwelt sind wir auch unabhängig von der dritten Raumdimension. Dafür haben wir da die Zeit wie ein Panorama hinter uns und vor uns. Wie wir hier im Raume schauen, können wir im Astralen, in der vierten Dimension, in der Zeit schauen. Die Zeit liegt da aufgerollt vor uns. Vergangenes und Zukünftiges umgeben uns wie hier im Raume ein Panorama. Ein Zurückblicken in Vergangenes oder ein Hineinschauen in Zukünftiges ist also bedingt durch die Fähigkeit des bewussten Eintretens in die vierte Dimension oder des bewussten Erfassens des dort vor uns aufgerollten Panoramas der Zeit.“ (Lit.: GA 91, S. 198)

Solche Wesen gibt es tatsächlich. Rudolf Steiner veranschaulicht das wie folgt:

„Durch folgende Hilfsvorstellung [kann man sich aber weiterhelfen]: Wenn wir uns von einem lebenden Wesen eine kinematographische Darstellung machen, so nehmen wir den ursprünglich dreidimensionalen Vorgängen die dritte Dimension weg, fügen aber durch die Szenenfolge der Bilder die [Dimension der] Zeit hinzu. Wenn wir dann zu dieser [bewegten] Vorstellung noch die Empfindung hinzufügen, so vollziehen wir eine ähnliche Prozedur, wie ich sie Ihnen früher als Abkrümmen eines dreidimensionalen Gebildes in die vierte Dimension hinein beschrieben habe. Durch diesen Prozeß bekommen Sie dann ein vierdimensionales Gebilde, jetzt aber ein solches, das zwei von unseren Raumdimensionen hat, aber außerdem noch zwei höhere, nämlich Zeit und Empfindung. Solche Wesen gibt es in der Tat, und diese Wesen - und damit komme ich zu einem realen Schluß der ganzen Betrachtung -, diese Wesen möchte ich Ihnen nennen.

Denken Sie sich zwei Raumdimensionen, also eine Fläche, und diese Fläche begabt mit Bewegung. Nun denken Sie sich abgebogen als Empfindung ein empfindendes Wesen, das dann eine zweidimensionale Fläche vor sich herschiebt. Ein solches Wesen muß anders wirken und sich sehr unterscheiden von einem dreidimensionalen Wesen unseres Raumes. Dieses Flächenwesen, das wir uns auf diese Weise konstruiert haben, ist nach einer Richtung unabgeschlossen, völlig offen, es bietet Ihnen einen zweidimensionalen Anblick; Sie können nicht um es herum, es kommt auf Sie zu. Das ist ein Leuchtwesen, und das Leuchtwesen ist nichts anderes als die Unabgeschlossenheit nach einer Richtung.

Durch ein solches Wesen lernen die Eingeweihten dann andere Wesen kennen, die sie beschreiben als die göttlichen Boten, die ihnen in Feuerflammen nahen. Die Beschreibung vom Sinai, als dem Moses die zehn Gebote gegeben worden sind, heißt nichts anderes, als daß sich ihm in der Tat ein Wesen nähern konnte, das für ihn wahrnehmbar diese Abmessungen hatte. Es wirkte auf ihn wie ein Mensch, dem man die dritte Raumdimension fortgenommen hatte, es wirkte in der Empfindung und in der Zeit.“ (Lit.: GA 324a, S. 87f)

Vierte Dimension – Die Zeit

Siehe auch: Vierte Dimension

Bewegung, Leben, Werden, jede Veränderung und jede Art von Entwicklung bedürfen zusätzlich der Dimension der Zeit als vierter Dimension.

„Die Dimension, in der wir leben, die überhaupt unsere Entwicklung, unser Wachstum, zunächst bedingt, ist die Zeit. Jeder Moment unseres Lebens ist ein Bewegen durch diese vierte Dimension, die Zeit. Die Zeit umfasst alles Räumliche. Das Unlebendige hat nur die drei Dimensionen; es verändert sich nicht in die vierte Dimension hinein, in die Zeit hinein. Aber alles Lebendige lebt in die Zeit hinein. Leben heißt, sich in die Zeit hinein, sich in die vierte Dimension hinein verändern. Dass wir heute physisch anders sind als gestern, ist nur möglich durch die vierte Dimension. Innerhalb der drei Dimensionen können sich Wachstumsveränderungen nicht abspielen. Sie werden nur innerhalb der drei Dimensionen sichtbar als Schattenbilder des Veränderns in der Zeit.“ (Lit.: GA 91, S. 196f)

„Das Bild der ersten Dimension ist die Linie. Sie ist aber auch das Bild der vierten Dimension, der Zeit. Auch die Zeit geht unaufhaltsam weiter in einer Richtung. Moment reiht sich an Moment, wie Punkt an Punkt in der Linie. Wenn nun zwei Wesen in dieser vierten Dimension, in der Zeit sich begegnen, dann entsteht die fünfte Dimension, die Empfindung. Was sich nur im Raum begegnet, empfindet nicht. Zwei Steine, die wir nebeneinander legen, empfinden nicht. Zwei Wesen, die in der Zeit leben, dagegen, empfinden, wenn sie sich in dieser vierten Dimension begegnen.

Dieses Sich-Begegnen in der Zeit wird dargestellt durch zwei sich kreuzende Linien, die dadurch eine Stauung darstellen. Die Empfindung ist eine Stauung in der Zeit, die durch das Begegnen zweier Wesen in der Zeit hervorgerufen wird. Dies ist also die seelische Bedeutung des zweidimensionalen Bildes, der Fläche, des Quadrats. Wir können auch sagen, gerade so, wie die erste Dimension ins Quadrat erhoben die zweite bildet, so ergibt die vierte Dimension, die Zeit, ins Quadrat erhoben die fünfte, die Empfindung. Eine jede Dimension wird dadurch ins Quadrat erhoben, dass eine andere senkrecht dagegen trifft. Bei der zweiten Dimension entsteht durch ein weiteres Kreuzen mit einer andern Strömung die dritte. Das Quadrat wandelt sich um in den Würfel. Darin erblicken wir zugleich die erste Dimension in die Kubikzahl erhoben.“ (Lit.: GA 91, S. 202)

„Es ist nicht wahr, daß wir eine Pflanze ganz erkannt haben, wenn wir sie nur in ihren drei Dimensionen erkannt haben. Eine Pflanze verändert sich fortwährend, und diese Veränderung ist ein wesentliches, ein höheres Merkmal derselben. Der Würfel bleibt; er ändert seine Form nur, wenn Sie ihn zerschlagen. Ein Pflanze ändert ihre Form selbst, das heißt, es gibt etwas, was die Ursache dieser Veränderung ist und was außerhalb der dritten Dimension liegt und Ausdruck der vierten Dimension ist. Was ist das?

Sehen Sie, wenn Sie diesen Würfel jetzt haben und ihn abzeichnen, so würden Sie sich vergeblich bemühen, wenn Sie ihn in verschiedenen Momenten anders zeichnen wollten; er wird immer derselbe bleiben. Wenn Sie die Pflanze abzeichnen, und Sie vergleichen nach drei Wochen das Bild mit Ihrem Modell, so hat es sich verändert. Diese Analogie stimmt also vollständig. Alles Lebende weist auf ein Höheres hin, worin es sein wahres Wesen hat, und der Ausdruck für dieses Höhere ist die Zeit. Die Zeit ist der symptomatische Ausdruck, die Erscheinung der Lebendigkeit [aufgefaßt als vierte Dimension] in den drei Dimensionen des physischen Raumes. Mit anderen Worten: Alle Wesen, für die die Zeit eine innere Bedeutung hat, sind Abbilder von vierdimensionalen Wesen. Dieser Würfel ist nach drei oder sechs Jahren immer noch derselbe. Der Lilienkeim ändert sich. Denn für ihn hat die Zeit eine reale Bedeutung. Daher ist das, was wir in der Lilie sehen, nur die dreidimensionale Abbildung des vierdimensionalen Lilienwesens. Die Zeit ist also ein Abbild, eine Projektion der vierten Dimension, der organischen Lebendigkeit, in die drei Raumdimensionen der physischen Welt.“ (Lit.: GA 324a, S. 82f)

„Indem die Pflanze wächst, durchbricht sie den dreidimensionalen Raum. Jedes Wesen, das in der Zeit lebt, durchbricht die drei [gewöhnlichen] Dimensionen. Die Zeit ist die vierte Dimension. Sie steckt unsichtbar in den drei Dimensionen des gewöhnlichen Raumes darinnen. Sie können sie aber nur durch hellseherische Kraft wahrnehmen.“ (Lit.: GA 324a, S. 98)

„Die Zeit geht nach einer Seite, das ist das Absterben der Natur, und nach der anderen ist es das Wiederaufleben. Die zwei Punkte, wo sie ineinander übergehen, das sind Geburt und Tod.

Die Zukunft kommt uns fortwährend entgegen. Wenn das Leben bloß nach einer Richtung ginge, würde nie etwas Neues entstehen. Der Mensch hat auch Genie - das ist seine Zukunft, seine Intuitionen, die ihm entgegenströmen. Die verarbeitete Vergangenheit ist [der von der anderen Seite herkommende Strom; sie bestimmt] das Wesen [, wie es bisher geworden ist].“ (Lit.: GA 324a, S. 99)

Fünfte Dimension – Empfindung

Damit Empfindung möglich wird, wie sie Menschen und Tiere erleben können, bedarf es einer noch höheren fünften Dimension, die über Raum und Zeit hinausgeht und uns von diesen unabhängig macht.

„Nun kommen wir in die fünfte Dimension hinein. Da können Sie sich sagen, Sie müssen wiederum eine Grenze haben, die senkrecht auf der vierten Dimension steht. Von der vierten Dimension haben wir gesehen, daß sie in ähnlicher Beziehung zur dritten Dimension steht, wie die dritte zur zweiten. Von der fünften kann man sich nicht gleich ein solches Bild machen. Aber eine ungefähre Vorstellung können Sie sich wieder durch eine Analogie schaffen. Wie entsteht überhaupt eine Dimension? Wenn Sie einfach eine Linie ziehen, wird niemals eine weitere Dimension entstehen, wenn Sie die Linie nur in einer Richtung fortschieben würden. Erst durch die Vorstellung, daß Sie zwei einander entgegenkommende Kräfterichtungen haben, die sich dann in einem Punkte stauen, erst durch den Ausdruck der Stauung haben Sie eine neue Dimension. [...]

Von da ausgehend wollen wir uns eine Vorstellung von der fünften Dimension schaffen. Da werden wir uns vorzustellen haben, daß die vierte Dimension, die wir als Zeit ausgedrückt gefunden haben, sich in positiver und negativer Weise verhält. Nehmen Sie nun zwei Wesen, für die die Zeit eine Bedeutung hat, und denken Sie sich zwei solche Wesen miteinander in Kollision geraten. Dann muß etwas als Ergebnis erscheinen, ähnlich wie wir früher von einer Stauung von [entgegengesetzten] Kräften geredet haben; und was da als Resultat auftritt, wenn zwei vierdimensionale Wesen miteinander in Beziehung treten, das ist ihre fünfte Dimension. Diese fünfte Dimension ergibt sich als Resultat, als Folge eines Austausches [einer Neutralisation polarer Kräftewirkungen], indem zwei Lebewesen durch ihr gegenseitiges Aufeinanderwirken etwas hervorbringen, was sie nicht außen [in den drei gewöhnlichen Raumdimensionen miteinander gemeinsam] haben, auch nicht in [der vierten Dimension,] der Zeit, gemeinsam haben, sondern völlig außerhalb dieser [bisher besprochenen Dimensionen oder] Grenzen haben. Das ist das, was wir Mitgefühl [oder Empfindung] nennen, wodurch ein Wesen von dem andern weiß, also die Erkenntnis des [seelisch-geistigen] Innern eines anderen Wesens. Niemals könnte ein Wesen von dem anderen Wesen etwas wissen außerhalb der Zeit [und des Raumes], wenn Sie nicht noch eine höhere, fünfte Dimension hinzufügten, [also in die Welt der] Empfindung [einträten]. Natürlich ist hier die Empfindung nur als Projektion, als Ausdruck [der fünften Dimension] in der physischen Welt [zu verstehen].“ (Lit.: GA 324a, S. 84f)

„Die fünfte Dimension umfasst auch noch die vierte; sie ist das Empfinden; das geht über Raum und Zeit hinaus. Das, was uns mit den andern Wesen verbindet, das ist die fünfte Dimension. Das Empfinden hält Raum und Zeit in sich und ist nicht durch Raum und Zeit begrenzt. Jede höhere Dimension macht uns unabhängig von der darunter stehenden, weil wir in der höheren die darunter stehende beherrschen. Die zweite Dimension ist ein Hinausgehen über die erste Dimension; die dritte Dimension ist ein Hinausgehen über die zweite Dimension, ein Fortschreiten zur Unabhängigkeit. Die vierte Dimension ist ein Hinausgehen über die dritte Dimension, ein weiteres Unabhängig-Werden. Denn die Zeit macht uns unabhängig vom Raume. Was wir an den Raum gebunden nicht könnten, können wir in der vierten Dimension, der Zeit, erreichen. Die Zeit macht es uns möglich, uns über die Raumdimension zu erheben. So macht die Empfindung, die fünfte Dimension, es uns möglich, uns über die Zeit zu erheben; wir werden durch die Empfindung unabhängig von der Zeit.“ (Lit.: GA 91, S. 197)

Sechste Dimension – Selbstbewusstsein

Durch das Selbstbewusstsein machen wir uns nicht nur von Raum und Zeit, sondern auch von der Empfindung unabhängig. Damit dringen wir in die sechste Dimension vor.

„Ebenso wie im Physischen die dritte Dimension, ist im Seelischen die sechste Dimension auch eine Dimension der Abgeschlossenheit, der Befestigung und Abgrenzung, weil dort alles Seelische in einem Besonderen, dem Ich, sich abschließt von der Umwelt. In dem Selbstbewusstsein grenzt sich das Ich, die Individualität ab von den anderen Wesen der sechsten Dimension.“ (Lit.: GA 91, S. 237)

„Die sechste Dimension in derselben Weise zu entwickeln, würde zu schwer werden, daher will ich sie nur angeben. [Versuchten wir so fortzuschreiten, so würde sich als Ausdruck der sechsten Dimension etwas entwickeln lassen, das,] in die dreidimensionale physische Welt hereingelegt, Selbstbewußtsein ist.

Der Mensch ist als dreidimensionales Wesen ein solches, das mit den anderen dreidimensionalen Wesen seine Bildlichkeit gemeinschaftlich hat. Die Pflanze hat dazu noch die vierte Dimension. Aus diesem Grunde werden Sie auch niemals das letzte [eigentliche] Wesen der Pflanze innerhalb der drei Dimensionen des Raumes finden, sondern Sie müßten von der Pflanze aufsteigen zu einer vierten Raumdimension [zur Astralsphäre]. Wollten Sie aber gar ein Wesen begreifen, das Empfindung hat, so müßten Sie zur fünften Dimension [zum unteren Devachan, zur Rupa- Sphäre] aufsteigen; und wollten Sie ein Wesen begreifen, das Selbstbewußtsein hat, einen Menschen, so müßten Sie bis zur sechsten Dimension [zum oberen Devachan, zur Arupa-Sphäre] aufsteigen. So ist der Mensch, wie er gegenwärtig vor uns steht, in der Tat ein sechsdimensionales Wesen. Dasjenige, was hier Empfindung oder Mitgefühl, beziehungsweise Selbstbewußtsein genannt wird, ist eine Projektion der fünften, beziehungsweise sechsten Dimension in den gewöhnlichen dreidimensionalen Raum. In diese geistigen Sphären ragt der Mensch, wenn auch in der Hauptsache unbewußt, hinein; erst dort kann er tatsächlich in dem letztangedeuteten Sinne erlebt werden. Dieses sechsdimensionale Wesen kann nur dadurch zu einer Vorstellung selbst der höheren Welten kommen, wenn es versucht, sich des eigentlich Charakteristischen der niederen Dimensionen zu entledigen.“ (Lit.: GA 324a, S. 85f)

„Wie nun bei der dritten Dimension eine Stauung aus dem Begegnen zweier zweidimensionaler Dinge entsteht, so können wir auch beobachten, dass durch das Begegnen zweier in der fünften Dimension lebender Wesen, zweier Wesen, die Empfindung haben, wenn diese Empfindungen sich kreuzen, Selbstbewusstsein entsteht. Zwei von verschiedenen Wesen ausgehende, sich stauende Empfindungen erzeugen Selbstbewusstsein. Das Bild in der physischen Welt ist hierfür der Kubus. Die auffallendsten Stauungsmomente in der Empfindung, wodurch das Wachstum des Selbstbewusstseins hervorgerufen wird, sind Liebe und Hass, Sympathie und Antipathie. Der Mensch hätte nie gelernt, sich als ein Selbst zu empfinden, wenn er nicht in seinem Empfinden auf das Empfinden anderer Selbste gestoßen wäre. Sonst hätte er nur ein Ganzes empfinden können. Er hätte sich nie der einzelnen Wesen bewusst werden können, auch nicht seiner selbst. Mit dem Objektiv-Werden, mit dem Heraustreten der Einzeldinge wurde es ihm ermöglicht, sich auf sich selbst zu besinnen. So wie in der physischen Welt jedes Ding erst objektiv erscheint, wenn es in die dritte Dimension eintritt, so wird in der Seelenwelt erst dann Selbstbewusstsein möglich, wenn sich auch dort Stauungen in der fünften Dimension, der Empfindung, bilden, die das Selbstbewusstsein hervorgehen lassen. Also auch hier wird die vierte Dimension, die Zeit, ins Quadrat erhoben die fünfte, das Empfinden, in den Kubus erhoben die sechste, das Selbstbewusstsein. Der Kubus ist das Bild des selbstbewussten Menschen.“ (Lit.: GA 91, S. 202f)

„Die sechste Dimension, das Selbstbewusstsein, ist die, aus der heraus wir auch das Empfinden, die fünfte Dimension, beherrschen. Mit dem Selbstbewusstsein umfassen wir auch die fünfte Dimension, das Empfinden. Unser Empfinden kann ruhen in dem Selbstbewusstsein, die fünfte Dimension in der sechsten. So ruht die Zeit in dem Empfinden, die vierte Dimension in der fünften; und der Raum ruht in der Zeit, die dritte Dimension in der vierten; die Fläche ruht an dem Körper, die zweite Dimension an der dritten; die Linie ruht an der Fläche, die erste Dimension an der zweiten. Die sechste Dimension, das Selbstbewusstsein, leitet über zu noch höheren Dimensionen.“ (Lit.: GA 91, S. 197)

Siebente Dimension – Hingabe an die Welt – Reines Denken

Die siebente Dimension führt den geistig strebenden Menschen, den Chela, durch die Hingabe an die Welt über das bloße Selbstbewusstsein hinaus und eröffnet ihm durch das reine Denken den bewussten Zugang zur geistigen Welt.

„Die Überwindung des Selbstbewusstseins liegt in der siebten Dimension, in dem, was über das Selbstbewusstsein hinausgeht. In der siebten Dimension beginnt der Chela zu leben, der durch das Selbstbewusstsein in höhere Welten eindringt. Die siebte Dimension ist das bewusste Sich-Hingeben an die Welt. In dieser bewussten Hingabe liegt die siebte Dimension.“ (Lit.: GA 91, S. 197f)

„Aber in noch höhere Dimensionen muss sich der Mensch erheben. Eine Äußerung des Selbstbewusstseins ist das Denken. Das Denken kann ein verworrenes oder ein klares sein. Was man gewöhnlich <Denken> nennt, das alltägliche Wiederholen des Erfahrenen in der Sinnen- und Seelenwelt, Menschengedanken nachdenken, wiederholen, das ist kein wirkliches Denken, kein reines Denken. Es ist mit Empfindungen, mit Antipathie und Sympathie gemischt, verworren, chaotisch. Denken ist erst das Sich-in-die-Umwelt-Vertiefen, das Sich-Hineinversenken in die Umwelt, in die großen Weltgedanken, in die in der Welt verkörperten Gedanken. Dazu gehört zunächst ein empfindungsfreies Konzentrieren auf einen Weltgedanken, das Einschlagen einer bestimmten Denkrichtung, ohne abzuschweifen rechts und links, das Verweilen auf einem Punkt, der allerdings dann durch das Versenken zur Linie wird. Dieses Eindringen, diese selbstlose Hingabe an einen Weltgedanken, die ist dasselbe im Geistigen wie die Zeit im Seelischen und die Linie im Physischen. Es ist ein unbegrenztes Sich-Fortbewegen in einer Richtung.“ (Lit.: GA 91, S. 204)

Achte Dimension – Aufgehen in der Umwelt – Imaginatives Denken

Die achte Dimension führt den fortgeschrittenen Geistesschüler zum bewussten Aufgehen in der (geistigen) Umwelt – ohne sich dabei selbst zu verlieren.

„Durch das Vereinigen zweier Gedanken entsteht ein geistiges Bild; der eine Gedanke muss mit dem andern sich kreuzen; dadurch entsteht ein Bild, so wie aus dem Kreuzen zweier in der Zeit lebender Wesen die Empfindung und aus der Stauung zweier Linien die Fläche entsteht. Ein Bild, welches im Geiste entsteht, das imaginative Denken, ist der ins Quadrat erhobene, konzentrierte reine Gedanke. Diese Imaginationen entstehen dadurch, dass der Mensch aus seinem Selbstbewusstsein heraus im Gedanken, dem reinen Gedanken, aufsteigt oder eindringt in einen Weltgedanken, eine Weltenwahrheit; der Gedanke aber, der ihm entgegenkommt und in ihm das Bild hervorruft, in dem er mit seinem Gedanken sich kreuzt, das ist der Gedanke des Geistwesens selbst, das ihn ausgesandt hat; das ist die Begegnung des Menschen mit einem höheren geistigen Wesen, die Vereinigung mit dem Geist der Welt. Dadurch entsteht in ihm die Fähigkeit des imaginativen Denkens. Da lebt er in der achten Dimension, während das reine Denken die siebente Dimension ist. Das Bild für die achte Dimension ist dasselbe wie für das Empfinden, das Quadrat.“ (Lit.: GA 91, S. 204)

Neunte Dimension – Bewusstes Schaffen in der Welt mit dem Schöpferwort

Die neunte Dimension ist die höchste Dimension, die dem Menschen durch geistige Schulung zugänglich werden kann. Sie ermöglicht ihm das bewusste Schaffen in der (geistigen) Welt.

„Wenn nun der Mensch sich in dem imaginativen Denken betätigen kann, und Bilder in der Geisteswelt erzeugen kann, die Bilder des Weltenlebens, dann strömt das Weltenleben selbst in diese Bilder ein; es tritt wieder ein Zusammentreffen zweier Strömungen ein, der Strömung des imaginativen Denkens, das vom Menschen ausgeht, und der Strömung des Weltenlebens selbst. Es entsteht aus dem Bild eine Gestalt, ein geistiges Wesen. Der Mensch wird eins mit dem Weltenleben und dadurch schöpferisch. Das vollbringt er in der neunten Dimension, die Gestalten hervorbringend ist. Da ist der Mensch mit dem Schöpferwort begabt, welches Lebendiges hervorbringt. Das ist der geistige Kubus der menschlichen Wesenheit, so wie das Selbstbewusstsein der seelische Kubus ist. Im Selbstbewusstsein gestaltet der Mensch sich selbst als etwas Besonderes, als ein abgeschlossenes Wesen; in der neunten Dimension, in dem Schöpferwort, gestaltet er aus sich heraus neue Wesen.“ (Lit.: GA 91, S. 204f)

Zehnte Dimension – Kosmische Gestaltung

Die zehnte Dimension ist die Kugel, die alle anderen Dimensionen umschließt. Sie wird erreicht, wenn den schöpferisch gestalteten Wesen ein bleibendes Dasein verliehen wird.

„Die zehnte Dimension erreicht er, wenn er diesen aus sich gestalteten Wesen bleibendes Dasein verleiht. Dann ist er ein Planetengeist geworden, der aus sich selbst heraus bleibende Gestalten formt. Diese zehnte Dimension ist die Kugel, die alle andern Dimensionen umschließt. Da ist der Würfel umgewandelt in die Kugel, das Quadrat in den Kreis, die Stauung ist wieder Leben geworden. Demnach ist das Quadrat im Kreis das Bild der zehnten Dimension, oder auch die Linie im Kreis, denn von der Linie ging alles aus, und im Kreis ist sie zur Vollendung geführt. Die Zahl Zehn oder der Kreis mit der Linie ist also das Bild der ganzen Schöpfung. Und jede neue Schöpfung beginnt mit der Linie, die zum Kreis sich ausgestaltet. Wir können also die zehn Dimensionen so darstellen:

Zeichnung aus GA 91, S. 205
Zeichnung aus GA 91, S. 205
“ (Lit.: GA 91, S. 205)

Mathematik

In der Mathematik gibt die Dimension die Anzahl der Freiheitsgrade einer Bewegung in einem mathematischen Raum an. So hat etwa der vertraute geometrisch anschauliche euklidische Raum bekanntermaßen 3 Dimensionen (Länge, Breite, Höhe). Ein Punkt hat die Dimension 0, eine Linie oder Kurve die Dimension 1 und eine Fläche die Dimension 2.

Die Mathematik vermag auch höherdimensionale, ja sogar unendlich-dimensionale Räume, die sich der sinnlichen Vorstellung entziehen, durch das reine Denken exakt zu erfassen. Rudolf Steiner hat selbst öfters über die geistige Bedeutung der vierten Dimension und noch höherer Dimensionen gesprochen.

Oft wird auch die Größenordnung einer Zahl als Dimension bezeichnet und etwa im Dezimalsystem durch entsprechende Zehnerpotenzen angegeben (z. B. 1.000.000 = 106 oder 100 = 102).

Physik

In der Physik werden Größensysteme dazu verwendet, um physikalische Größen systematisch einzuordnen. Dazu werden zuerst Basisgrößen festgelegt, von den dann weitere Größenarten abgeleitet werden können. Die Systematik orientiert sich dabei an der Dimension der Größen, die für die charakteristische qualitative Eigenschaft einer physikalischen Größe steht, also z.B. Länge, Masse, Zeit, Temperatur usw. Dem Größensystem müssen dann exakt definierte Maßeinheiten in einem entsprechenden Einheitensystem zugewiesen und dadurch der Messung zugänglich gemacht werden. Aus einem Größensystem folgt nicht ein bestimmtes Einheitensystem, sondern dieses muss extra festgelegt werden. Jedem Größensystem können verschiedene Einheitensysteme zugeordnet werden, z. B. das SI-System, das CGS-System oder das Angloamerikanische Maßsystem.

Im allgemein gebräuchlichen internationalen Einheitensystem (SI) sind folgende Basiseinheiten definiert, aus denen alle weiteren Größen abgeleitet werden können:

Basisgröße und
Dimensionsname
Größensymbol Dimensionssymbol Basiseinheit Einheitenzeichen
Länge l L Meter m
Masse m M Kilogramm kg
Zeit t T Sekunde s
Stromstärke I oder i I Ampere A
Temperatur T Θ Kelvin K
Stoffmenge n N Mol mol
Lichtstärke IV J Candela cd

Die zwölf Dimensionen

Nach Burkhard Heim gibt es zwölf Dimensionen.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com.
Freie Werkausgaben gibt es auf steiner.wiki, bdn-steiner.ru, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.